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Nordkreis Vechta - Bischöflich Münstersches Offizialat

Als Kirchenmetropole des Oldenburger Landes, so ist die Kreisstadt Vechta überregional bekannt.

Und das liegt auch am „kleinen Vatikan“ mitten in Vechta. So wird das Offizialatsgebäude aus dem 19. Jahrhundert, an der Kolpingstraße/Ecke Bahnhofstraße in Vechta liebevoll genannt. Elf Offiziale haben hier seit 1831 schon gewirkt, seit 1973 haben sie die Bischofswürde. Seit 2001 lebt und arbeitet hier Offizial und Weihbischof Heinrich Timmerevers für die rund 265.000 Katholiken, die im Offizialatsbezirk Oldenburg zwischen der Nordsee und den Dammer Bergen leben – ganze 80 Prozent von Ihnen sind übrigens im Oldenburger Münsterland zuhause, nur 20 Prozent im Norden Niedersachsens. Der Offizialatsbezirk glänzt außerdem mit den höchsten Gottesdienstbesucherzahlen im bistumsweiten Vergleich. Vechta ist neben den Bistümern Osnabrück und Hildesheim dazu dritter Bischofssitz in Niedersachsen.

41 Pfarreien, 25 katholische Landesverbände, eine Nord-Südausdehnung von 140 Kilometern, eine Ost-Westausdehnung von 75 Kilometern, 5.440 Quadratkilometer Gesamtfläche: nackte Zahlen für den kirchlichen Bereich, der vom Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta aus unterstützt, organisiert und verwaltet wird. Das Offizialat in Vechta nimmt außerdem die bischöfliche Amtsgewalt für den niedersächsischen Teil der Diözese Münster wahr – eine kirchenrechtlich weltweit einmalige Konstruktion. Rund 150 Mitarbeiter arbeiten in dem alten Gebäude mitten in Vechta und kümmern sich hier um Themen wie Seelsorge, Schul- und Bauwesen oder Finanzen.

Errichtet wurde das Haus 1831 im Auftrag des Großherzogs von Oldenburg - und erst im Jahr 2004, nach fast 175 Jahren, grundsaniert. Im ersten Stock des Gebäudes hat der Weihbischof übrigens seine Wohnung, im Erdgeschoss sind seine Diensträume untergebracht.


Bischöflich Münstersches Offizialat
Bahnhofstraße 6, 49377 Vechta
Tel. 04441-8720

Weitere Informationen unter www.offizialat-vechta.de