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Nordkreis Vechta - Zitadellenpark

Einmal im Jahr treffen sich hier die Ritter – im Zitadellenpark, Vechtas grüner Lunge und Erholungsort, nur ein paar Schritte vom regen Treiben der Einkaufsstraße der Kreisstadt entfernt.

Denn zu den Burgmannentagen, einem mittelalterlichen Spektakel mitten in Vechta, finden hier jedes Jahr am letzten Septemberwochenende, zwischen Rosen und unter herrlich grünen Baumkronen, spannende Ritterkämpfe und ein Mittelaltermarkt statt. Aber auch an allen anderen Tagen des Jahres ist der Zitadellenpark in Vechta unbedingt einen Besuch wert.

Nach umfangreichen archäologischen Grabungen 1987 bis 91 ist der Park als Teilrekonstruktion der alten Vechtaer Festung, der Zitadelle, mit Wassergräben entstanden. Die Zitadelle trug früher den Namen „Sancta Maria“ und wurde im Auftrag vom Münsteraner Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen 1666 als Verteidigungsanlage errichtet. Die Zitadelle schützte den Westen der Stadt vor Angreifern.

22 Hektar umfasst das Gelände der Zitadelle – genügend Platz also zum Entspannen, um Sport zu treiben oder auch, um den herrlichen Rosengarten zu besuchen. Und auch der dort errichtete, offene barocke Pavillon ist eine Augenweide. Auf den Grundmauern schlängelt sich heute ein herrlicher Spazierweg, auf dem Sie unter hohen Baumkronen um das Zitadellengelände herum schlendern können, und am Wegesrand entdecken Sie Mohn, duftenden Lavendel und Rhododendron sowie seltene Sträucher.

Sie wollen einmal hoch hinaus? Dann lohnt sich ein Aufstieg auf die Aussichtsplattform der Friedrich-Christian-Bastion. Denn von hier aus haben Sie nicht nur einen herrlichen Blick über das Gelände und können dem Treiben am Bahnhof direkt neben dem Park zuschauen – von hier oben haben Sie außerdem einen tollen Überblick über das „Castrum Vechtense“, eine mittelalterliche Rekonstruktion der alten Burg Vechta, die 2014 im Zitadellenpark entstanden ist.

Der Zitadellenpark liegt westlich der Bahntrasse am Ende der als Sackgasse geschlossenen Straße „Zitadelle“.