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Nordkreis Vechta - Nepomukbrücke

Die stadtgeschichtlich sehr alte, bedeutungsvolle Moorbachbrücke in der Nähe der Propstei gegenüber der Elmendorffburg ist benannt nach dem Hl. Nepomuk, dessen Statue auf der westlichen Brückenmauer steht.

1737 wählte die Stadt Vechta den Heiligen zum Schutzpatron und ließ die Statue auf der Ostseite der damals noch schmaleren Brücke aufstellen, wo sie bis 1923 blieb. Nach einem alten Brauch stand ihr gegenüber eine Laterne, in der eine Kerze leuchtete, wenn ein Vechtaer Bürger im Sterben lag. An der Stelle der Brücke gab es im 12. Jahrhundert eine Furt durch den damals noch viel breiteren Moorbach, sie war die einzige offizielle Möglichkeit auf der Rheinischen Straße, den Bach zu überqueren, was den Anstoß zum Bau der ehemaligen Burg Vechta gab.