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Nordkreis Vechta - Gut Brettberg

Hermann von Elmendorff errichtete im Süden der Stadt Lohne wahrscheinlich um 1400 eine kleine Wasserburg, deren Name vom nahegelegenen „Brede Berg“ abgeleitet ist.

Neoklassizistisches Gebäude eines ursprünglich aus mehreren Flügeln bestehenden Herrensitzes, welches nach einem Brand 1895 in der jetzigen Form errichtet wurde.
Unter Johann von Dorgelo (von 1627 – 1676 Herr auf Brettberg) hatte das Gut beträchtlichen Besitz (u.a. Gut Bomhof samt Mühle in Vechta). Im Dreißigjährigen Krieg erlitt das Gut erheblichen Schaden, die Schweden errichteten hier ein Lazarett; die verstorbenen Schweden wurden im Holze vor dem Hause beerdigt („Schweden Kirchhof“).
1835 kam Brettberg nach dem Tode des letzten adeligen Grundherrn in bürgerliche Hände. 1895 musste es nach einem verheerenden Brand neu errichtet werden.
Seit 1877 ist es bis heute im Besitz der Familie Gellhaus, aufgeteilt in einen Gutshof mit den dazugehörigen Ländereien und in ein Torfwerk.
Seit 1999 gibt es hier eine 18-Loch-Golfanlage. Der Golfclub „Gut Brettberg“ knüpft bei der Benennung von Geländepunkten an die geschichtliche Tradition des Ortes an, z.B. mit der Bezeichnung „Schwedenschanze“.

Adresse: Gut Brettberg Lohne e.V., Brettberger Weg 999, Tel. 04442/730 873; www.gc-lohne.de