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Nordkreis Vechta - Darener Wald

Nur wenige hundert Meter vor den Toren der Stadt Vechta liegt eines der schönsten Naherholungsgebiete des Nordkreises, der Darener Wald.

Das riesige Areal mit seinem dichten Baumbestand, dem Spredaer Bach, der durch das Gebiet vor sich hin plätschert, und die herrlichen Felder, auf denen im Sommer goldener Roggen angebaut wird, ist seit vielen Jahrhunderten im Privatbesitz der Herren von Frydag – und ein wahres Kleinod für alle, die herrlichste Natur und Erholung suchen.
Die gut ausgebauten Wege im Darener Wald eignen sich prima für jegliche Art von Freizeitaktivität – ob Joggen, Wandern, Radfahren oder einfach nur für einen gemütlichen Spaziergang. Die lieben Vierbeiner müssen beim Gassigehen jedoch angeleint werden, und das das ganze Jahr über. Entlang der weitläufigen Felder, die den Darener Wald umgeben, entdecken Sie neben Hasen und Rehen vielleicht auch das Gut Daren, das einzige heute noch bewohnte Adelsgut im Gemeindegebiet Bakum. Denn obwohl der Darener Wald nur einen Wimpernschlag von Vechta entfernt ist, gehört das Waldstück schon zur Nordkreisgemeinde Bakum. Belegt ist übrigens, dass sich an der Stelle des Gut Daren vor vielen Jahrhunderten einmal eine Burg befand. Erbaut wurde das heutige Gutshaus allerdings erst 1752 von Georg Wilhelm Freiherr von Frydag. Die Familie lebt bis heute dort. Bis auf das Gut Daren gingen alle Bakumer Adelsgüter während der letzten 100 Jahre in bäuerlichen Besitz über. Geblieben sind bis heute Geschichten und Erzählungen, beispielsweise die des Lügenbarons Münchhausen, der auf der Freitreppe des Hauses Daren sein berühmtes Reiterkunststück vorgeführt haben soll.
1993 wurde in einer restaurierten Scheune des Gutes ein privat geführtes Museum zur Geschichte der Ziegelherstellung der Vechtaer Olfry-Ziegelwerke eröffnet. 1907 hatte August Freiherr von Frydag in Hagen auf dem Gelände einer ehemaligen Handziegelei eine neue Dampfziegelei errichtet.

Besichtigung und Führungen nur nach Vereinbarung. Weitere Infos unter www.olfry.de.